Bäuerlicher Pferdesportverein

Menzingen und Umgebung
   
Grundregeln
   

1. Startberechtigung

- Startberechtigt ist jede Fuhrperson ab dem vollendeten 12ten Lebensjahr.
- Das Pferd muss drei Jahre alt sein und im Besitz eines Zucht- oder Sportpasses.
- Es handelt sich um Freizeitsport der Freiberger und Haflinger. Alle anderen Pferderassen sind aber auch zugelassen.

2. Wettkampfstruktur

Es wird in zwei Kategorien gestartet: Kategorie L und Kategorie M.

Kat. L: Die Führungsart des Pferdes ist frei, jedoch immer in Verbindung mit der Trense. Die Differenz zwischen Wögli und Pilone beträgt 35 cm.


Kat. M: Das Pferd darf nur an Leitseil oder Fahrleine geführt werden. Die Differenz zwischen Wögli und Pilone beträgt 25 cm.

3. Der Parcours / Die Punktierung

Bei der Parcoursbesichtigung wird die maximale Punktzahl und Laufzeit festgelegt. Ziel des Wettkampfes ist es, die maximale Punktzahl zu erreichen. Bei jedem Hinderniss können Strafpunkte eine Reduzierung des Punktemaximums bewirken. Wird die maximale Laufzeit überschritten, so wird der Durchgang abgebrochen und die fehlenden Hindernisse mit Strafpunkten vom Punktemaximum abgezogen.
Bei Punktegleichheit entscheidet die kürzere Laufzeit.

Der Parcours besteht aus mindestens acht Hindernissen.

4. Hindernisse

Es gibt nur zwei Pflichthindernisse:

- Rückwärts treten
- Poltern

Alle anderen Hindernisse sind dem Parcoursbauer freigestellt.

Im Folgenden werden die Pflichthindernisse sowie einige mögliche andere Hindernisse kurz beschrieben:


Rückwärts treten

Das Hindernis muss mindestens 4 m lang sein. Das Innenmass beträgt immer 1 m.
Die Fuhrperson führt das Pferd rückwärts zwischen den beiden Seitenlatten hindurch. Pro heruntergeworfene Latte gibt es fünf Strafpunkte.

 

Die Rampe

Bei der Brücke sind vier Pilonen gesetzt. Zwei vor und zwei nach der Brücke. Jeder abgeworfene Ball gibt fünf Strafpunkte.


 

Die Waage

Bei diesem Hindernis ohne Pilonen soll der Holzstamm seitlich mit dem vorderen Teil aufgezogen und danach in die Waage balanciert werden. Gelingt dies nicht, gibt es Strafpunkte.

 

Wäldchen

Dieses Hindernis wird meistens mit vier Pilonen bestückt. Jeder abgeworfene Ball gibt fünf Strafpunkte.

 

Lothartor

Der Baumstamm wird bis zum Querstamm gezogen. Danach muss das Pferd über diesen Stamm treten und die Fuhrperson muss den Zugstamm neu anhängen und unter dem Querstamm hervoziehen und weiterziehen lassen.

 

 

 

Zugertor

Beim Zugertor wird das Hindernis von der einen Seite angefahren. Der Zugstamm wird seitlich über das Hindernis zwischen Stamm und Pilone gezogen. Danach wird das Hindernis in Längsrichtung verlassen.

 

 

Poltern

Das Poltern ist immer das letzte Hindernis des Parcours und wird mit 50 Gutpunkten benotet. Der Zugstamm wird seitlich auf die beiden liegenden Stämme aufgezogen. Danach wird er auf den beiden Stämmen ganz nach vorne gezogen, bis er vorne bündig liegt. Jeder Centimeter Differenz wird mit einem Zehntel Strafpunkt bestraft.

 

 

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